Hydrokulturen

Was waren noch mal Hydrokulturen? Indoorfarming auch ohne Erde.

Hydrokulturen und Substrate haben ihr staubiges Image längst wieder verloren. Die Antiallergiekügelchen sind wieder in aller Blumentopf.

Rotbraune Kugeln statt Erde. Hydrokulturen waren in den 90ern mal extrem hip. Quasi jeder Haushalt hat auf die Tonkugeln geschworen. Zwischenzeitlich haben sie zwar an Bedeutung verloren, bahnen sich aber wieder einen Weg in die Regale der Gartencenter.

Nicht ohne Grund. Die anorganischen Kulturen eigenen sich besonders gut für Allergiker, die sonst mit Schimmel- und Staubsporen zu kämpfen haben. Blähton ist die beliebteste Art der Hydrokultur. In ihm können Pflanzen besonders gut wurzeln und haben ausreichend Sauerstoff und Platz. Die Kugeln können immer wieder verwendet werden, denn sie besitzen keinen Nährwert für die Pflanzen.

Der positive Effekt von Ton als Wasserspeicher kommt den Pflanzen zugute, denn sie können das Wasser aus dem Blähton ziehen. Auch Substrate zählen zu den Hydrokulturen. Sie eignen sich besonders gut für die Anzucht von Pflanzen. Substrate sind deutlich feiner als zum Beispiel Blähton. Daher können sie die feinen Wurzeln besser stabilisieren. Wenn die Pflanzen größer werden, sollten sie in Blähton umgepflanzt werden. Grund dafür ist der mangelnde Sauerstoffgehalt.Oft kommt es zu Algen- und Schimmelbefall.

Da Hydrokulturen und Substrate keine Nährstoffe besitzen, müssen die Pflanzen ihren Haushalt über einen zusätzlichen Dünger beziehen. Den gibt es schon für unter zehn Euro im Fachhandel.

Nicht nur für Allergiker bieten Hydrokulturen eine tolle Alternative. Wenn du einen schwarzen Daumen hast, sind sie vielleicht der Weg in eine grüne Zukunft. Die zehn Vorteile lassen sich sehen.

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